Wir checken das Gegenüber bewusst oder unbewusst ab und interpretieren über seinen Gesten, seine Bewegungen wie wir ihn einzuschätzen haben. Die gesprochenen Worte sind da zuerst zweitrangig.
Wichtig hierbei ist, dass man eine Körpersprache nur korrekt deuten kann, wenn sie als Reaktion auf eine Aktion unsererseits erfolgt. Sehen wir z.B. eine Person alleine auf einer Parkbank mit verschränkten Armen sitzen bedeutet das logischerweise nicht, dass sie uns gegenüber ablehnend ist.
Vielleicht hat die Person Magenschmerzen, ihr ist kalt oder es gibt andere Gründe für diese Körperhaltung. Wenn wir jedoch mit jemanden kommunizieren, sei es verbal oder non-verbal und diese Person verschränkt daraufhin die Arme können wir davon ausgehen, dass es eine Reaktion auf eine Aktion von uns ist.
Tipps für eine gute Körpersprache:
- Den Blickkontakt zum Gegenüber halten, ihn aber nicht fixieren. Ein konstanter und wenig wechselnder Blick wird als vertrauensbildend empfunden.
- Nicht in die Intimsphäre einer Person eintreten (0-70cm). Ein Händeschütteln am Anfang oder Ende erzeugt jedoch eine positive Atmosphäre.
- Eine offene Körperhaltung, beim Sitzen die Arme auf die Stuhllehne ablegen und generell nicht an der Stuhlkante kleben. Den Kopf etwas seitlich geneigt, das zeugt von Interesse. Ein freundliches Lächeln ist auch ein Türöffner für eine gute Kommunikation.
- Bauen Sie eine Beziehung zum anderen auf, in dem Sie auf seine Gesten oder Körperhaltung eingehen. Beantworten Sie solche mir ihrer eigenen Körpersprache. Es ist aber darauf zu achten, das Gegenüber nicht einfach zu "spiegeln" oder zu "kopieren", denn das ist auffällig und würde eher zu einer Verschlechterung der Kommunikation führen.

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen